
Die so genannte Pop-Kultur – eigentlich die um Pop-Musik herum entstandene Kultur – markiert mehrere Unterschiede zu ihren Vorgängern „Massenkultur“ und „populäre Kultur“. Nun ist das von ihr Beschriebene selbst historisch erledigt. Was wird an seine Stelle treten?
Diedrich Diederichsen ist Kulturwissenschaftler und -journalist, gilt als einer der wichtigsten Poptheoretiker. Diederichsen war nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Linguistik 1979–1983 Redakteur der Musikzeitschrift Sounds und 1985–2000 Redakteur bzw. Herausgeber des Popkultur-Magazins Spex. Seit den 1990er Jahren schreibt er vorwiegend für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen, außerdem für Fachzeitschriften wie Texte zur Kunst und Theater heute. Seit 1992 Hochschullehrer an der Merz Akademie in Stuttgart, an der Akademie der bildenden Künste Wien und u.a. in Pasadena, Weimar, Bremen und München. Aktuelle Themenschwerpunkte sind beispielsweise Theorie der Pop-Musik, Sound-Art, Psychedelia und Minimalismus, Bewegt-Bild-Installation und Neo-Formalismus.
Der Studiengang Informationsdesign lädt herzlich zum Vortrag von Diedrich Diederichsen ein.
Donnerstag, 20. November 2008
18:00 Uhr
Studio, 3.Stock
Alte Poststraße 152
FH JOANNEUM